19
Jan
06 The Darkness (acoustic)
06 The Darkness (electric)
I can’t sleep at night, I feel so cold, cold inside.
I can’t sleep at night, outside the streets burning bright.
In the night…
Hello there, my only friend, have you seen what they have done?
There is nothing to defend anymore.
Can you tell me what is true? Can’t you see that it’s a lie
Which is waiting there for you outside?
We fall, we fall through endless halls, we slip behind the screen.
We twist, we turn, we spin, we slide inside and outside of the dream.
No one sleeps inside.
I can’t see the sea, these walls stretch to infinity.
I can’t see the sea, above the sea they fly to me.
How can we ever be so sure as to where the fire burns?
For the truth is never true anymore.
They’re sailing up and down the streets in frigates, barks and Men O’War
While I shift sands upon the shore.
We climb, we climb the distant sun, we disembark the sea.
We swim with angels on these streets where I don’t want to be.
I wish I could die, this silence should’ve passed me by.
I wish I could die, above myself there is no sky.
It’s a lie…
Tomorrow’s always one day ahead, I stand here sinking in the sand,
Maybe if yesterday was dead there would be lines upon my hand.
And as I see what I’ve become, it’s just a dark hole in the sun.
Remembering what I have learned: The brighter we shine, the faster we burn.
We sail upon the silver winds, we sleep tomorrow’s dream,
We’re holes in the sun, we’re all anyone,
We’re masters of morrow, the sailors of sorrow,
The holes in the sun, holes in the sun, holes in the sun, holes in the sun,
I am… the hole… in the sun.
19
Jan
Er steht draußen vor dem Tor, der Wind verweht in seinem Haar.
Der Morgentau erfror und er denkt an das was einmal war.
Er geht die Straße entlang, ohne Ziel, ohne Plan,
Hält die Augen offen weit.
Und er sieht nicht zurück auf den Pfad ohne Glück,
Sondern sucht nach der neuen Zeit.
Und kaleidoskopisch flimmern Bilder schnell an ihm vorbei.
Vor den Fenstern seines Zuges, doch das ist ihm einerlei.
Und er schaut in das Licht, wünscht, er wäre hier nicht.
Um ihn her eine Mauer aus Leid.
Doch ihn kümmert nicht wie und erst recht nicht warum,
Und er sucht die neue Zeit.
Die Blätter, die wir sind verweh’n im wechselnden Wind.
Und immer müssen wir schon geh’n bevor der ruhige Akt beginnt.
Aber halte nicht fest was sich nicht halten läßt,
Sondern sei stets zum Aufbruch bereit.
Und erheb’ deinen Blick, blicke niemals zurück und
Zerfließe in der neuen Zeit.
19
Jan
Komm’ herbei! Was kommt ist einerlei.
Heute geht es dorten nur noch um uns zwei.
Dort, die See, die ich bald wiederseh’.
In der Tiefe zieh’n die Brüder still vorbei. Wir sind frei.
Es dämmert als die Löwen kamen an das Ufer Afrikas.
Ich wachte auf und ging hinaus, fror zitternd über Sand und Gras
Und segelte ins tiefe Meer, wohin nur wenige sich wagen,
Wartend ob das Glück mich hier erreicht.
Lange Zeit war ich Salao, keine Fische fand ich mehr.
Alt bin ich dabei geworden, alt ist auch das graue Meer,
Drunten in der Tiefe wartet einer dem es ähnlich geht,
Heute endlich werden wir vereint.
Langsam, vorsichtig, komm’ her, komm’ her.
Die Mahlzeit ist bereit und nur mein Bauch ist leer.
Komm’, friß’ dich tüchtig satt, dort unten ist noch mehr.
Die besten Fische fängt man eben siebenmal so schwer.
Langsam, vorsichtig, komm’ her, komm’ her.
Die Mahlzeit ist bereit und nur mein Bauch ist leer.
Komm’, friß’ dich tüchtig satt, dort unten ist noch mehr.
Der Haken sitzt, nun zieh’ das Boot nur weit hinter dir her.
Schwimm’ nur fort, egal an welchen Ort.
Fisch, ich folg’ dir wenn ich muß bis in den Tod.
Ringsumher nur Himmel, Wind und Meer.
In dieser Welt bist du mein Bruder und wir leiden sehr,
Immer mehr.
Ja, komm’ herauf, wo ich dich ansehen kann,
Denn du kämpfst in einem Kampf, den hier noch keiner je gewann.
Doch wie ich dich nun vor mir seh’, muß ich mir eingesteh’n
Du bist das Herrlichste, was ich jemals geseh’n.
Ja, spring’ nur hoch! Ich werd’ dich töten wenn ich kann,
Auch wenn du König bist und ich bin nur ein armer Mann.
Denn du und ich wir können nicht mehr beieinander sein
Und bricht die Nacht herein ist einer hier allein.
Nun, mein Freund, hier ist das Ende deines Wegs
Warum ich dich jetzt töten muß, wirst du wohl nie versteh’n
Doch bin ich auch alt, mein Arm ist stark,
Mein Auge klar, trifft dich ins Mark
Und du wirst mich nicht übersteh’n. Zeit zu geh’n.
Langsam, vorsichtig, kommt er, kommt er.
Die Mahlzeit ist bereit und nur sein Bauch ist leer.
Er frißt sich daran tot, aber dort sind noch mehr.
Wie Geier fall’n sie über meinen Fisch im Dunkeln her.
Langsam, vorsichtig, kommt her, kommt her.
Ihr elendigen Räuber, euch ist nichts zu schwer.
Ich kämpfe bis zum letzten um des Bruder’s Ehr’.
Und keiner nehme mir was ich nun nicht mehr begehr’.
Zu schön um wahrzusein, doch es trügt der Schein
Und meine Waffen hab’ ich nach und nach verlor’n.
Und jetzt sind sie dort, reissen alles fort
Und die Nacht verschluckt sie wie sie sie gebor’n.
Oh, Bruder, mich schmerzt wenn ich dich seh’.
Ich bin ein Sünder und an dir tat ich fehl.
Allein auf dieser herzlosen See.
Hab’ Gott Verzeih’n mit mir und meiner schwachen Seel.
Hier, zur Nacht, hab’ ich dich nutzlos umgebracht
Und ich bin müde wie ich niemals vorher war.
Laßt mich schlafen, laßt mich träumen von den Löwen wunderbar
Und den weiten weißen Ufern an der Küste von Afrika.
19
Jan
Sinke sacht in sanfter Sorge, Zeit vergeht, ich gehe auch
Lebe heute ohne Morgen, Sonne stirbt in weißem Rauch.
Mal mich an mit Freudenfarben, schwarz und weiß und bleich und tot,
Dunkle Kleider die da darben Nacht zu atmen, Morgenrot.
Die Metropolis, sie ruft mich, schreit mit Stimmen voller Blut,
Schwarze Schwingen schweben schwerlich, Engel, Mensch und Gottesbrut.
Dies ist das feurige Verlies, ist das abgrundtiefe Loch.
Ich weiß nicht mehr, wie kam ich hier her und warum leb‘ ich noch?
Dort draußen seh‘ ich hoch der schwarzen Königin Palast,
Wo die Dämonen schwirren, sirren, endlos, ohne Rast.
Menschenwesen, Fleischgestalten, Kinder einer schlimmen Zeit
Kauern unter Neonstrahlen einer Halbunwirklichkeit.
Taub vor Sex und Drogenkrämpfen wirbeln sie den Schacht hinab,
Für Metropolis zu kämpfen führt sie in ein nasses Grab.
Und ich stoße in den Strom zu der Stadt Begräbnis hin,
Feiern und mit Tieren schreien, himmelhoch reicht unser Sinn.
Eine Träne laß ich sacht für die Toten heute Nacht,
Und ich sitze, halte Wacht, einem Schrei wird Laut gemacht.
Und ich trage meine Pein in die Himmel hoch hinein.
Regen fällt, verwischt Gesichter, wäscht doch keine Sünde fort.
Leute flieh‘n die Neonlichter, Nacht anlachend bleib‘ ich dort.
19
Jan
Neun Wege zur Unendlichkeit, die Tür noch offen steht.
Der alte Weise sieht uns zu, wohin der Weg auch geht.
Der ewig stille Wald bist du, ich bin die wilde See.
Komm’ laß uns dort zum Schicksal geh’n und ihm ins Auge seh’n.
Von Westen kam die Geisterschar, der Himmel ward uns offenbar
Als unter Eis, Äonen tief, der stille Wächter nicht mehr schlief.
Die Sonnenberge strahlten klar, im Wald flüstert es sonderbar.
Der Rabe fing den Spatz im Wind, die Lichter all’ zersplittert sind.
Am Nordkreis schrie der Purpurpriester weit über das Land.
Ein eisig’ Herz in Bleikristall fing schwarz zu bluten an.
Die sieben Siegel tanzten durch die Straße, die sie trug.
Zwei alte Geister kamen als die elfte Stunde schlug.
Als ostwärts dann der Mond verschwand, und Sterne fiel’n ins Meer.
Und auf dem Weg der Mitternacht ein Jäger jeden überwacht.
Die Stimme rief vom Zwischengrau, die Himmel waren leer.
Das Schicksalspendel wieder schwang, das Dunkel war nicht mehr.
Im Süden dort, noch ein Feuer brennt hinfort.
Der Schatten fiel entzwei, die Karten waren einerlei.
Vier Reiter, golden, kamen zu der Halle ohne Namen.
Auf tausend Seiten stand, was ich an großen Worten fand.
Im Jetzt und Hier durch Sumpfgeflirr, durch Wälder voller wild Getier.
Die Berge, Hügel hoch hinauf, durch gold’ne Felder geht der Lauf.
Auf sieben Meeren dort und hier zum Schicksal reiten wir.
04 Und wenn ich aus dem Feuer komm’
Nach dieser Nacht war‘n die Himmel nicht mehr,
Hab‘ Kämpfe verlor‘n und ein paar Meter mehr
Auf einem Hügel, grün im Sonnenschein
Stand ich und ein Baum weit und breit ganz allein.
Oh, dort im freien Feld, oh unterm Himmelszelt
Ein schönes Wesen von hoher Gestalt.
Oh wie die Augen glüh‘n, oh wie die Wolken zieh‘n
Wie neugebor‘n und Jahrtausende alt.
Und ich träum‘ von all den Reisen, die ich tat,
Und ich träum‘ von all dem Grund auf den ich trat.
Und mein Geist erhebt sich weit zu der Wolken weißem Lauf
Zu den Sternen hoch hinauf und träumt von Unendlichkeit.
Was ist dies Land worauf ich steh‘ und wenn ich über Hügel geh‘
Liegt jenseits dieses Horizonts ein neuer Ozean?
Und wenn ich mit den Wolken zieh‘ und wenn ich alle Lande flieh,
Blickt mich am Ende dann mein eig‘nes Spiegelbild noch an?
Und wenn ich, wenn ich aus dem Feuer komm‘ und wenn ich die Erinnerung
An Vanish nun nicht unendlich lang halten kann?
Wer wird am Ende dann mir sagen, daß am Ende aller Fragen
Nichts mehr unterscheidet zwischen Gott und Mann?
Und ich träum‘ von allem was am Herz mir liegt.
Und ich träum‘ wohin die Seele mit mir fliegt.
Und ich mal‘ die Himmel weiß und ich weiß, was keiner weis
Und ich falle aus der Zeit und träum vom Sonnenkreis.
Doch wenn ich schrei‘ kommt keine Antwort, wenn ich suche find‘ ich nichts
Nur eine unendliche Wand dort, deren Glas das Licht zerbricht.
Dahinter liegt sie, die Nimmerwelt, dort hat der Tod alle Tore verstellt
Und in der Düsternis wandern die Schatten der Menschheit, die niemandes Licht erhellt.
Mit hohem Haupt und mit feurigem Blick,
Breit‘ ich die Schwingen weit, schau‘ nicht zurück.
Erheb‘ mich hoch hinauf, fall in die Sonne und
Werd‘ ihnen zeigen, was Gott ist und Glück.
Und ich träum‘ von jedem hart erkämpften Sieg
Und ich träum‘ von allem was verborgen liegt.
Und ich reiß‘ die Mauern ein und zerstöre jeden Schein
Und ich kämpfe nur allein und träum vom Krieg.
19
Jan
Draussen auf der Schwelle steht ein Mädchen, starrt die Sonne an.
Sie hält so still wie sie nur will und Farben wirbeln ohne Plan.
Und sie sieht mich an und fragt mich: “Sag’ mal, weiß ich, was ich fühl’?
Ist dies das echte Leben oder nur ein Schattenspiel?”
Der Turm erhob sich in das blaßazurne Firmament
Wo zwischen weißen Wolken eine Spatzenschar verbrennt.
Und jeder Stern auf ihrer Haut erleuchtet ihren Geist.
Am stillen Mittag glüh’n sie bis der Nachtvorhang zerreißt.
Und sie tanzt hinaus und über Felder, Hügel, leuchtend grün
Und sucht die eine Farbe, die sie nie zuvor geseh’n.
Und neben ihr der Turm warf seinen Schatten vor ihr her
Und stille Flügel trugen Worte zu mir durch die Tür.
“Ich bin Mutter Erde und du siehst in mein Gesicht.
Ich bin die Regenbraut, den Bräutigam, den siehst du nicht.
Und die Raben flattern wie der Nachtwind mir durchs Haar.
Ich bin die Falknerin. Ich bin wer ich bin.”
Und ich stehe auf der Schwelle, eine neue Sonne scheint.
Und ich schau’ zum Horizont und warte, was dort noch erscheint.
Und als der Falke schrie wurden die Farben alle grau.
Ich laß die Türe offensteh’n und wende mich zum geh’n.








