26
May
We sprawl through half-deserted streets
The silent moonlight showering
The quiet night air lowering
We crawl where hollow nightshades lead
We chase an empty mile around
And while I am the heathen king
For you, you are my evening
And call to me without a sound
Until we radiate in light
Invisible, and out of sight
You whisper to me, blossoms bright
I smile at you; you are my night.
19
Jan
As I was cast upon the sands
Away, out on this dreary shore
It was but for your healing hands
That I could walk the dream once more
& all that I have been before
Was foamy surf upon the sea
& what the future held in store
Was ever more seen blearily
Across the endless leagues though we
Have wandered change eternally
Through all the centuries we reap
Our love is 1000 fathoms deep
& for the architects of sleep
& for the secrets that we keep
As we now face the bleak arcades
Embrace the tide walk unafraid
19
Jan
To the fire, and the flame
And the star that bears your name
To be whole, one and the same
In the everlasting game.
There we meet, time and again
In the soft september rain
Where the day is free of strain
And the words have lost their stain.
There we cross the great divide
There we let our souls collide
There we wander side by side
And we fly, embrace the tide.
In the sky for which we’re yearning
Through the clouds we are discerning
By the fire, ever burning
There we kiss, and worlds stop turning.
19
Jan
And the space, and the sky
And the stars in your eye
And the universe passing us by
Are the canvas, and screens
Of our hopes and our dreams
And the watery, silver-lined schemes.
And we hold, and we feel
Every word that is real
Every fiery flame-tongued ordeal
Wil just lead us into
What we already knew:
You’re in me, and I am inside you.
So we dance through infinities,
Press at the boundaries,
See what nobody else sees.
And we gather the light
And we fall through the void
And revolve where old planets collide.
19
Jan
I wish, I wish I owned the sea.
I wish I slept infinitely.
Oh would my faded eyes just see
Where I am bound, where we could be.
I wish the sea would reach the sky
And if we fall, we find the day
And dig inside each other’s clay.
I wish for poppies in July.
What happens when our souls collide?
When all the stars of all the night
In all the seven heavens might
Collaps the sun into the light?
Then would we both just fall into
And for the sky what would we do?
I wish there was just me and you.
I wish I wish, I wish I knew.
19
Jan
Tränken wir doch nur die Ferne
Träumten den binären Traum
Dinge, die ich niemals lerne
Worte ohne Zeit und Raum
Diese Seite meiner Augen
Dieses Bild in meinem Geist
Diese Daten, die wir saugen
Dieser Traum, der Cyrrus heißt
Dieses Ufer, wo ich stehe
Ist nur ein verbranntes Land
Und wo immer ich auch gehe
Bleibt nur eine Spur aus Sand
Wie ein Buch in einer Flasche
Schwimmen meine Worte fort
Fallen durch die Gittermaschen
Platzen an der Wand aus Code
Wer nichts sagen kann, muss lügen
Um die Schwerkraft zu verbittern
Wer nicht laufen kann, muss fliegen
Schnee zu sein, den Sturm zu füttern
Stolpern blind durch Nacht und Wind
Dass einer nicht den andern find’
Ich fürchte dich, du fürchtest mich
Bau’n uns’re Brücken ewiglich
Wie hell die Netze, die wir weben
Dunkel unser wildes Herz
Der leere See, worin wir leben
Bedeckt von altem Schnee im März
Mein Tod ist eine hohle Sonne
Vergess’ne Sterne mich begleiten
Mein Leben hat noch nicht begonnen
Mein Name schläft mit Ewigkeiten
19
Jan
Ich war ein Jäger in der Nacht,
Und was ich einmal ausgemacht,
Das ging mir nimmermehr verloren,
Meinen Augen, meinen Ohren.
Meine Hände war’n von Erde,
Meine Stimme voller Holz.
Was ich bin ist was ich werde,
Was ich war mein ganzer Stolz.
Man hat mich überall zumeist
Nur einen Wanderer genannt,
Doch ich bin endlos weit gereist,
Weil ich als Bote ward entsandt.
Man sage mir doch nur, wie man das Feuer um die Steine setzt,
Wie man den Geist verliert, und die Seele sich verletzt.
Wie man den Sturm versteht, und die Dunkelheit erhält.
Sage es mir, und ich erzähle es der Welt
Es war zur Nacht des Mittelbogens,
Als die Sterne schneller flogen,
Dass es plötzlich heller ward
Von des Lichtes schneller Fahrt.
Der Wald verschwand um mich herum
Und alle Stimmen wurden stumm.
Ich fuhr mit einer Hand dazwischen
Um die Sterne wegzuwischen.
Da sah ich plötzlich zwei Gestalten
Etwas in den Händen halten
Und es mir zu Füßen legen
Unter jenem Sternenregen.
Kann denn niemand sehen, was geschieht, wenn man die Sonne küsst?
Dass man sich verliert und man sich nicht einmal vermisst?
Kann denn niemand zeigen, wo der Ozean zerschellt?
Zeige er es mir, und ich bedeute es der Welt.
Lichter, Sterne, Wesen schwanden.
Nur die Gabe, die sie sandten
Blieb mir noch als Unterpfand,
Und so ward ich ausgesandt.
Hören kann ich nur noch schwer,
Sehen überhaupt nichts mehr,
Doch ich folge einem Pfad,
Der mich wohl geleitet hat.
Diese Botschaft, die ich bringe,
Stammt aus jenem Sternendinge
Und mit Füßen ganz aus Sand
Trag’ ich es in jedes Land.
Gebe doch nur einer mir den Schlüssel zu dem Sternentor,
Den die Nacht am Morgen vor Jahrtausenden verlor.
Bringe mir nur jemand jenen Stein, der niemals fällt.
Gebet es mir nur und ich verkaufe es der Welt.
Die ist alles, was ich weiß:
Dass die Sterne sich bewegen.
Meine Kleider sind von Regen.
Meine Schuhe sind aus Eis.
19
Jan
Wann immer ich ein Wasser seh’
Schmeck’ ich das alte Meer.
Mit Algenschaum und Salz vermischtes
Blut läuft niemals leer.
Wann immer ich am Ufer steh’
Umspült mich Wiederkehr
Und zieht die Füße unter mir
Hinaus, hinaus auf’s Meer.
Das erste Schiff mit dem ich fuhr,
Das war die Kerouaine.
Wir waren dreizehn Hand an Bord,
Der Maat hatt’ nur noch eine.
Wir fuhren Teak nach Panama
Und Eulen nach Athen
Und jeden gottverdammten Hafen
Haben wir geseh’n.
Unser Weihrauch war der Tabak,
Unser Salböl war der Rum.
Wir sind getauft in tausend Wassern
Und gesegnet durch den Sturm.
Uns’re Bibel war der Himmel,
Wir lasen ihn wohl jeden Tag.
Und uns’re Kirche war das Deck
Das unter uns’ren Füßen lag.
Und unser hellstes Heiligtum
Stand Mittschiffs über uns’rem Grab.
Anstatt des Leibes Jesu Christ
Hing unser Segel dort herab.
Wir glaubten wohl an alle Götter
Und an jede Kreatur,
Jedoch die herrlichste von allen
War die Meeresgöttin nur.
Seither ist mancher Mond vergangen,
Kerouain’ fährt längst nicht mehr.
Das einzige, was sich nicht wandelt
Ist die Göttin unter’m Meer.
19
Jan
Ich war, wo viele niemals waren
Und bin wo and’re niemals sind.
Ich hab’ die Ewigkeit erfahren
Und rannte durch die Hölle blind.
Ich sah die Toten groß und klein
Inmitten Gräbern und Gebein;
Gefangene in ihrem Garten
So sitzen sie dort stumm und warten.
Ich gab dem Wahnsinn meine Stimme
Und dem Grauen mein Gesicht.
Was sie mir alles anvertrauten
Wahrlich, das verrat’ ich nicht.
Der Fürst, er trat zu mir und sprach:
“Sagt an, sieht er wohl Geister dort?
So weise er sie mir, damit ich
Fliehe diesen Ort.”
Ich sagt’ es ihm ins Auge fest:
“Damit mein Fürst es weiß:
Vor mir seh’ ich nur kalte, tote
Menschen ohne Geist.”
Ich diene keinen Fürstenhäusern
Und mit dem König steh’ ich schlecht,
Und mit dem Papst, den Kardinälen
Und dem lieben Gott erst recht.
Denn was die Toten mir berichten
Geht die Lebenden nichts an.
Und dass sie’s nicht verstehen können,
Wahrlich, was liegt mir daran?
19
Jan
Wir fahren
die Wand hinab, die Wand
hinab.
Vorbei
an den Gittern, den
Gittern.
Wir fließen
die Straßen entlang, die Straßen
entlang.
Bis hin
zum Ende, hin zum
Ende.







